Sichere Gemeinde

Seit 2006 gibt es im GJW die Kinder- und Jugendschutzkampagne "Auf dem Weg zur sicheren Gemeinde".   Ziel dieses Programms ist es, sich aktiv mit dem Thema „Gewalt und Missbrauch an Kindern und Jugendlichen“ auseinanderzusetzen und es nicht zu tabuisieren.

Wir möchten mit dem Thema keine Angst schüren, sondern Mitarbeiter für das Thema sensibilisieren und Strukturen schaffen, dass Täter auf unseren Maßnahmen keinen Raum erhalten. Stattdessen möchten wir ein Klima schaffen in dem Probleme offen angesprochen werden können. 

Kinder und Jugendliche sollen die Veranstaltungen des GJW Bayern als einen Raum erleben, in dem sie vor Übergriffen und Grenzverletzungen geschützt sind. Sie sollen hier Menschen finden können, die ein offenes Ohr für sie und ihre Lebenssituation haben.

Damit dies gelingen kann haben wir verschiedene Maßnahmen im GJW getroffen:

  • Es werden regelmäßige Schulungen zu Themen wie „Gewalt“, „Prävention“, „Seelsorge“, etc. angeboten. Eine Sichere-Gemeinde-Grundlagenschulung ist ein Standardmodul in unserer Juleica-Schulung „M-Kurs“.
  • Für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen wurde Verhaltenskodex entwickelt der allen Mitarbeitern bekannt gemacht und immer wieder thematisiert wird. 
  • Darüber hinaus setzen wir Impulse in den Gemeinden unseres Landesverbandes, um eine Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen. 
  • Alle Mitarbeiter von mehrtägigen Freizeit- und Events müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. 

Zudem haben wir mit unserer Vertrauensperson, Marc Dittberner einen Ansprechpartner definiert. Kinder und ihre Familien, Mitarbeiter aus dem Kinder -, Jungschar- und Jugendbereich sowie weitere Betroffene haben die Möglichkeit, sich an Marc zu wenden. Er bietet an, zuzuhören, erste Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen  und auf Wunsch Beratungsstellen in der Nähe zu vermitteln.